Unsere Philosophie

Ursprüngliche indianische Ausbildungs- und Reitkunst auf der Double Forest Ranch:

die NHA-Methode - Natural Horse Appreciation

 

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Es ist kein Geheimnis, dass schon im „alten wilden Westen“ bei vielen Indianerstämmen der Plains, bei den Cowboys und den Siedlern die indianischen Pferde zu weit höheren Preisen gehandelt wurden als die „normalen Westernpferde“. Speziell die farbig gezeichneten, von den Nez Percé gezielt gezüchteten Appaloosa, Maumin ( Ma-meen) genannt, hatten einen weit höheren Wert als andere Pferde.

 

 

 

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Dies kam nicht nur daher, dass die Genetik der Indianerpferde besser war. Sie waren vor allem viel zuverlässiger ausgebildet.

 

 

 

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Die Ausbildungs- und Reitkunst der Indianer beruhte darauf, dass sie hervorragende Kenntnis vom Wesen und dem natürlichen Verhalten der Pferde hatten und im Einklang mit der Natur lebten. So wurde die Kenntnis über die Verhaltensweisen im Herdenverband genutzt und zur problemlosen und einfachen Verständigung mit den Pferden angewandt. Es wurde ein harmonisches und partnerschaftliches Miteinander möglich. Das volle gegenseitige Vertrauen war in heiklen Situationen oft lebensrettend für beide Partner.

 

 

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In Anlehnung an das unglaubliche Verständnis der reitenden Indianervölker der 18./19. und auch noch des frühen 20. Jahrhunderts und deren legendären Einklang mit der Lebensweise der Tiere und der Natur, möchten wir die daraus abgeleitete Ausbildungs- und Reitkunst die

 

NHA-Methode nennen, nämlich „Natural Horse Appreciation”

 

Franz mit Tyla

 

Die Ausbildung ist so ohne Stress für die Pferde beinahe unmerklich möglich und bei rechtzeitigem Ausbildungsbeginn (im Idealfall schon als Fohlen im stetigen Kontakt zum Menschen, menschenbezogene Aufzucht im möglichst natürlichem Herdenverband, Bodenarbeit zum Aufbau von Vertrauen und Respekt schon im Fohlen- und Jungpferdealter) hat man mit dieser Methode schon bei sehr jungen Pferden ab 3-4 Jahren unglaublich zuverlässige Reit- und Freizeitpartner!

 

 

 

 

Matthieu mit KapriceAppaloosa HerdeSpass in vollem Galopp

 

 

Auch Pferde, die nicht in den Genuss dieser jugendlichen Grundschulung gekommen sind können natürlich jederzeit mit dieser NHA-Methode geschult werden. Da die natürlichen Verhaltensmuster (Herdentrieb, Anerkennung einer hierarchischen Struktur, etc, die als Grundlage der NHA-Methode essentiell sind) weitestgehend bei allen Hauspferden genetisch fixiert sind, ist eine Umstellung in jedem Alter auch ohne Vorkenntnisse von Pferd (und Reiter) möglich.

 

Es dienten uns folgende Grundlagen zur Erarbeitung der NHA-Methode - "Natural Horse Appreciation"© Daniela und Dr. Franz Renggli:

 

  • Alte Überlieferungen von Indianern aus diversen Quellen
  • Ausbildung und Kurse bei verschiedenen anerkannten Lehrern im In- und Ausland
  • Jahrelange Erfahrung im Umgang und der Ausbildung von Pferden, insbesondere auch Jungpferde und Hengste
  • Jahrelange Erfahrung in Haltung und Zucht in Gruppen- und Herdenhaltung auf Weide und in vom Schweizer Tierschutz als vorbildlich anerkannten Offenlaufställen
  • Beobachtungen des natürlichen Verhaltens der Pferde in der Herde und Gruppe, insbesondere auch in Bezug auf Kommunikation, Hierarchie und Dominanzverhalten/Unterwerfung
  • Autodidaktisches Lernen aus Büchern, Videos, etc, sowie ständige entsprechende Fort- und Weiterbildung
  • Punktuelle Weiterbildung in diversen Kursen bei verschiedenen Trainern wie z.B. Bodenarbeit, Reit-Theorie und Praxis, Haltung und Aufzucht sowie diverse medizinische Weiterbildungen
  • Intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den Konzepten von Tom Dorrance, GaWaNi Pony Boy, Pat Parelli und anderen bekannten in- und ausländischen Pferdeexperten

beim Ausrittnez_perce_on_appaloosa