Foundation Appaloosa & Walkaloosa

Breeding Passion Since 2003

   
   
   
   
   
   

 

 

 

 

 

 

 

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Franz & Daniela Renggli
Gugenhof 3 / Double Forest Ranch
4655 Stüsslingen
062­/298 00 33
Email: info(at)doubleforestranch.ch

 

„Indianisch-Reiten“: Pferde-Handling, Haltung, Ausbildung

"Indianisch-Reiten", eine ursprüngliche indianische Haltungs-, Ausbildungs- und Reit-Art
auf der Double Forest Ranch:

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Es ist kein Geheimnis, dass schon im „alten wilden Westen“ bei vielen Indianerstämmen der Plains, bei den Cowboys und den Siedlern die indianischen Pferde zu weit höheren Preisen gehandelt wurden als die „normalen Westernpferde“. Speziell die farbig gezeichneten, von den Nez Percé gezielt gezüchteten Appaloosa, Maumin ( Ma-meen) genannt, hatten einen weit höheren Wert als andere Pferde.

 

Dies kam nicht nur daher, dass die Genetik der Indianerpferde besser war. Sie waren vor allem auch viel zuverlässiger ausgebildet.

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Die Ausbildungs- und Reitkunst der Indianer beruhte darauf, dass sie hervorragende Kenntnis vom Wesen und dem natürlichen Verhalten der Pferde hatten und im Einklang mit der Natur lebten. So wurde die Kenntnis über die Verhaltensweisen im Herdenverband genutzt und zur problemlosen und einfachen Verständigung mit den Pferden angewandt.

Es wurde ein harmonisches und partnerschaftliches Miteinander möglich. Das volle gegenseitige Vertrauen war in heiklen Situationen oft lebensrettend für beide Partner.

 

In Anlehnung an das unglaubliche Verständnis der reitenden Indianervölker der 18./19. und auch noch des frühen 20. Jahrhunderts und deren legendären Einklang mit der Lebensweise der Tiere und der Natur, möchten wir die daraus abgeleitete Haltung-, Ausbildungs- und Reitkunst das

"Indianisch-Reiten" nennen

Die Ausbildung ist so ohne Stress für die Pferde beinahe unmerklich möglich und bei rechtzeitigem Ausbildungsbeginn (im Idealfall schon als Fohlen im stetigen Kontakt zum Menschen, Aufzucht in möglichst natürlichem Herdenverband, Bodenarbeit zum Aufbau von Vertrauen und Respekt schon im Fohlen- und Jungpferdealter) hat man mit dieser Methode schon bei sehr jungen Pferden ab 3-4 Jahren unglaublich zuverlässige Reit- und Freizeitpartner!

Auch Pferde, die nicht in den Genuss dieser jugendlichen Grundschulung gekommen sind können natürlich jederzeit mit dieser Methode geschult werden. Da die natürlichen Verhaltensmuster (Herdentrieb, Anerkennung einer hierarchischen Struktur, etc., die als Grundlage der indianischen Ausbildung essentiell sind) weitestgehend bei allen Hauspferden genetisch fixiert sind, ist eine Umstellung grundsätzlich in jedem Alter auch ohne Vorkenntnisse von Pferd (und Reiter) möglich.

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Das "Indianisch-Reiten"

Das „Indianisch-Reiten“ ist eine Lebensphilosophie! 


Es ist weit mehr als Reiten Lernen. Im“ Indianisch-Reiten“ geht es nicht in erster Linie darum Reit- oder Pferdesport zu betreiben, sondern, dass das Pferd, seine Art, die Kommunikation mit dem Pferd erlernt werden, damit eine bessere, artgerechtere, gewaltfreie Welt für das edle Geschöpf Pferd geschaffen wird.

„Indianisch-Reiten“ steht für
  • Beobachten der Herden und Gruppen
  • Erlernen der Pferdesprache/Körpersprache der Pferde
  • Kommunikation (nonverbale) am Boden mit dem Pferd
  • Gebissloses Reiten
  • Harmonisches, stressfreies, pferdegerechtes Reiten in der Natur
  • Und vieles mehr…
„Indianisch-Reiten“ steht insbesondere auch für
  • Die Pferde und ihre Bedürfnisse von Grund auf kennenzulernen und zu verstehen
  • Sich ein grosses Wissen rund um Pferde anzueignen und selber umsetzen zu lernen
  • Durch Prophylaxe den Pferden Unwohlsein durch zum Beispiel unsachgemässe Haltung, Fütterung, Krankheit und Unfall zu ersparen

"Lerne denken wie ein Pferd, und du wirst verstehen"

 

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Ziel: Wenn Dir Dein Pferd vertraut, Dich als „würdigen Herdenführer” (Leitstute) respektiert und eindeutig versteht, was Du von ihm erwartest, wird es fast alles freiwillig für Dich tun.

 

 

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Für wen eignet sich das "Indianisch-Reiten":
"Indianisch-Reiten" ist das Richtige für alle Leute, die einen harmonischen, respektvollen und sanften Umgang mit Pferden erlernen möchten, eine artgerechte Kommunikation mit dem Pferd suchen und die Natur vom Pferderücken aus erleben und geniessen möchten, ohne Stress, ohne übermässige Leistungsambitionen und ohne Verwendung scharfer Einwirkhilfen. Dabei soll der Reiter und das Pferd die Natur gleichermassen entspannt geniessen können.

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Hilfen:
Wir reiten grundsätzlich immer ohne Sporen, gebisslos mit Schnurhalfter, allenfalls mit LG-Zaum (Glücksrad nach M. Lehmenkuehler), „Bitless-Bridle” nach Dr. Cook, sidepullartige, oder indianische Aufzäumung. Als wichtige Hilfen werden eingesetzt: Focus, Gewichtshilfen, Stimme, Beinhilfen, aber alles immer „synchron”, im richtigen Timing und mit entsprechender Abstufung im Sinne der positiven Verstärkung.

 

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Zügelführung und Sitz:
Aufgrund des aufgebauten und stets gefestigten Vertrauensverhältnisses im "Indianisch-Reiten", ist die Zügelführung entsprechend leicht: Die am Schnur- oder Lederhalfter befestigten Zügel werden locker und durchhängend getragen, je nach Pferd und seinem Ausbildungsstand, Reiter, Situation ein- oder zweihändig, und nur zur Signalgebung kurz „eingesetzt”.
Dies ermöglicht dem Pferd eine gewisse Bewegungsfreiheit des Kopfes, was beim Reiten im Gelände wichtig ist: Durch Veränderung der Kopfstellung muss es dem Pferd möglich sein seinen „toten Blickwinkel” zu verändern, um sicher auffussen zu können.
Ausserdem versucht jedes Tier (und der Mensch), wenn es erschrickt, den Kopf zur Ursache hin zu wenden. So wird Panik und das damit verbundene Fluchtverhalten verhindert.

Als Sattel verwenden wir zumeist einen bequemen, nicht allzu schweren Westernsattel, der das Reitergewicht möglichst optimal auf den Pferderücken verteilt. Der Sitz soll bequem und „unabhängig sein” und das Pferd möglichst wenig in seinem Bewegungsablauf stören. Das heisst wir befinden uns in Harmonie und im Gleichgewicht mit dem Pferd. Durch diese leichte, entlastete Reitweise sind auch längere Ausritte sowohl für Pferd wie für den Reiter entspannt und leicht möglich.

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Es dienten uns unter Anderem folgende Grundlagen zur Erarbeitung des Konzeptes "Indianisch-Reiten":

  • Alte Überlieferungen von Indianern aus diversen Quellen
  • Ausbildung und Kurse bei verschiedenen anerkannten Lehrern im In- und Ausland
  • Jahrelange Erfahrung im Umgang und der Ausbildung von Pferden, insbesondere auch Jungpferde und Hengste
  • Jahrelange Erfahrung in Haltung und Zucht in Gruppen-, Herden-, bzw. Haremshaltung auf Weide und in anerkannt pferdegerechten und grosszügigen Offenlaufställen
  • Beobachtungen des natürlichen Verhaltens der Pferde in der Herde/Harem und Gruppe, insbesondere auch in Bezug auf Kommunikation, Hierarchie und Dominanzverhalten/Unterwerfung
  • Autodidaktisches Lernen aus Büchern, Videos, etc., sowie ständige entsprechende Fort- und Weiterbildung
  • Punktuelle Weiterbildung in diversen Kursen bei verschiedenen Trainern wie z.B. Bodenarbeit, Reit-Theorie und Praxis, Haltung und Aufzucht sowie diverse veterinär-medizinische Weiterbildungen
  • Intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den Konzepten von Tom Dorrance, GaWaNi Pony Boy und anderen in- und ausländischen Horsemen und Pferdeexperten verschiedener Richtungen

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